Samstag, 19. September 2015

10 +1 Lerntipps für Schule & Uni


Nachdem ich euch allgemeine Hacks für die Schule/Uni bereits hier vorgestellt habe, möchte ich heute über meine persönlichen Lerntipps sprechen. Viel Spaß beim lesen!



1. Einen Lernplan machen 

Es gibt jeden Tag feste Lernzeiten, an die man sich hält. Außerdem teilt man sich den Stoff in kleinere Kapitel auf, jeden Tag lernt man ein bisschen und wiederholt es dann kurz vor der nächsten Lerneinheit. So kann man die Inhalte häppchenweise lernen und merkt sich alles viel besser.

2 .Pausen einlegen

Man kann nicht stundenlang durchlernen, das macht das Gehirn einfach nicht mit. Deshalb sollte man am besten alle 45-Minuten eine kleine 5-10 Minuten Pause einlegen, in der man sich mit etwas anderem beschäftigt und bisschen entspannt. Zum Beispiel ein kleiner Spaziergang, ein kurzes Youtube-Video, die E-Mails/WhatsApp/Twitter/Instagram checken, zur Toilette gehen,telefonieren, die Mama nach ihren Tag fragen, Nachrichten gucken,…

3. Viel Trinken

Um sich besser zu konzentrieren und Kopfschmerzen vorzubeugen, macht ihr euch am besten eine Kanne Tee oder einfach Wasser mit einem Spritzer Zitrone und stellt diese auf den Tisch. So könnt ihr euch immer wieder frisches Trinken nachschenken und müsst nicht vom Lernplatz weggehen, was zusätzliche Ablenkung darstellen würde. Wenn ihr gerade etwas recherchiert und die Seite oder das Video lädt, wenn ihr etwas durchlesen müsst oder eben etwas anderes macht wo ihr gerade die Hände frei habt, könnt ihr in der Zeit immer einen Schluck trinken. :)

4. Immer Hausaufgaben machen

Viele sehen Hausaufgaben als Last an, ich sehe sie jedoch als Vorteil. Durch Hausaufgaben spart man sich ja quasi das lernen, denn der Lehrer gibt etwas Bestimmtes auf, wodurch man den Stoff der Stunde wiederholen und verinnerlichen kann. Wenn man also regelmäßig seine Hausaufgaben macht, muss man weniger Lernen, weil man sich die Infos besser merken kann.

5. Kommunikation

Unbedingt mit anderen über das Gelernte sprechen, am besten natürlich mit Mitschülern, da diese den Stoff ja auch lernen müssen, aber auch mit den Eltern, Freunden und so weiter. Dabei muss man nicht dringend alles Definitionsmäßig aufsagen, sondern einfach die eigene Meinung zu einem Thema ( z.B. Absolutismus, Westverschiebung Polens, …) äußern oder sich allgemein über ein bestimmtes Thema (z.B. 2. Weltkrieg, römische Götter, Vererbung von Hautfarbe,…) unterhalten. Dadurch setzt man das Gelernte um, bildet sich eine eigene Meinung und versteht viel besser, was man da eigentlich lernt. Man sieht endlich den Sinn hinter den ganzen Definitionen, statt alles nur stur auswendig zu lernen.

6. Das zu Lernende laut aussprechen

Wenn ihr nicht die Möglichkeit habt, mit jemanden eine Diskussion zu führen oder einfach lieber für euch alleine lernt, dann sagt das zu Lernende laut auf, wie bei einem Referat. Stellt euch vor, ihr habt ein Publikum und dem erzählt ihr jetzt etwas über euer Thema. Natürlich kommt es besser rüber, wenn ihr frei sprechen könnt und nicht alles ablest. Am Anfang, wenn man es noch nicht richtig kann, liest man ab. Dann befreit man sich aber immer mehr und mehr vom Text und kann alles frei erzählen, vielleicht auch in eigenen Worten. So merkt man sich den Stoff schneller und kann in Klausuren besser argumentieren.

7. Feste Lernzeiten festlegen

Wenn ihr feste Lernzeiten in euren Alltag einbaut und euch daran haltet, spart ihr euch viel Zeit und lernt effektiver. Es wird beispielsweise jeden Tag von 15-16 Uhr gelernt. Danach/davor ist Zeit für Freunde, Hobbys, Essen, Gassi gehen usw., diese Zeit könnt ihr frei gestalten. Aber von 15-16 Uhr wird jeden Tag ohne Ausnahme gelernt, dies ist fester Bestandteil des Alltags, so wie regelmäßiges Essen oder Atmen. Nach einer Weile gewöhnt man sich so sehr daran, dass man Lernen nicht mehr als Last ansieht!

8. Keine Ablenkung

Für mich persönlich ist dieser Punkt einer der wichtigsten, da ich mich sehr gerne von jeder Kleinigkeit ablenken lasse: Es wäre am besten, wenn euer Lernort frei von Ablenkung gestaltet ist. Also kein PC, Handy, andere Bücher, Tablet, Zeitungen, usw. in der Nähe. Wenn ihr etwas recherchieren müsst, geht ihr dafür an den PC, sucht euch alles Wichtige raus und setzt euch anschließend an euren Ablenkungsfreien Lernort. Ihr habt keinen Platz für einen leeren Tisch? Geht in die Bibliothek. So mache ich es auch immer. Dort hat man einen überdachten, warmen Platz mit einem ausreichend großen Tisch und einer Lampe, kann seine Sachen ausbreiten und in Ruhe, ohne Ablenkung lernen. Wenn man doch etwas vergisst, hat man in der Tasche sein Handy verstaut und kann im Internet die fehlenden Informationen finden (die meisten Stadtbibliotheken haben mittlerweile Steckdosen und W-Lan, man kann auch mit Laptops arbeiten).

9. Gute Vorbereitung

Sucht euch vor dem Lernen alles raus, was ihr benötigt. Stifte, Textmarker, Wörterbuch, Taschenrechner, Wasser, Bücher, Block,… alles wird bereit gelegt. Erst dann, wenn ihr alles habt, setzt ihr euch an den Tisch und lernt. Wenn ihr immer wieder zwischendurch aufstehen müsst, um ein Glas Wasser oder ein Wörterbuch zu holen, könnt ihr euch nicht wirklich konzentrieren – das Lernen ist dann ineffektiv und sinnlos.

10. Zusatzmaterial

Schaut euch Dokumentationen oder Filme an, die etwas mit dem Schul-/Unistoff zutun haben, lest Bücher die zum Thema passen. So bekommt ihr noch andere Informationen zum Thema und beschäftigt euch noch ausführlicher damit, wodurch ihr euch alles viel besser merken könnt.


Expertentipp: Besondere Erinnerungsstücke

Benutzt beim Lernen einen besonderen Duft, den ihr sonst nur sehr selten auftragt und benutzt ihn dann auch bei der Klausur oder stellt euch eine bestimmte Flasche Wasser auf den Schreibtisch beim Lernen & bei der Klausur, zieht ein bestimmtes Kleidungsstück/Armband/Ring/Kette beim Lernen an à dasselbe tragt ihr dann auch bei der Klausur. Solche Erinnerungsstücke helfen dem Gehirn beim Aufrufen der Informationen.
Folgendes Szenario:
Ihr sitzt in der Klausur und könnt euch nicht mehr an die Unterschiede zwischen Mitose und Meiose erinnern. Ihr schaut die gelbe Hose an, die ihr nur beim Lernen und eben heute, bei der Klausur, angezogen habt à  euer Gehirn assoziiert die gelbe Hose mit dem Dienstag, an dem ihr die Unterschiede zwischen Mitose und Meiose auswendig gelernt habt à schon fallen euch die Unterschiede ein! J

→ Ich hoffe, die Tipps und Tricks können euch beim Lernen helfen. Fallen euch weitere Ideen ein, wie man effektiver Lernen kann? Schreibt sie in die Kommentare!




1 Kommentar:

  1. Super interessanter Post :)
    Mit hilft sowas. Ich werde denke ich gleich mal so einen Lehrplan aufstellen :)
    Liebe Grüße
    Karolina
    http://meine-deinewelt.blogspot.de

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