Samstag, 12. September 2015

10 nützliche Tipps & Tricks für Schule und Uni


Heute möchte ich mit euch meine eigenen „Hacks“ für die Schule & Uni teilen – so habe ich es immer bis zum Abitur gemacht und mache es immer noch aktuell an der Uni. Achtung: Sehr viel Text (also eigentlich wie immer :D). Vielleicht könnt ihr euch ja etwas davon abgucken und damit euren Schul-/Unialltag erleichtern. ;)




1. Einen Tag vorher die Tasche packen
Alles wichtige für den nächsten Tag einpacken, nicht nur Bücher, Blöcke und Stifte sondern auch Dinge wie zum Beispiel den Hausschlüssel – das spart Stress am nächsten Morgen und vielleicht könnt ihr dadurch auch zehn Minuten länger schlafen!

2. Immer eine Uhr dabei haben
Egal ob man eine Klausur schreibt, und wissen möchte, wie viel Zeit man noch übrig hat oder ob man es einfach nicht bis zur Pause aushalten kann: eine Uhr muss man einfach dabei haben! Klar, man könnte auch aufs Handy schauen, aber das muss man vorher rausholen – die Uhr ist immer „draußen“. Außerdem darf man während einer Klausur nicht aufs Handy schauen. ;) Hinzu kommt, dass man bei Referaten, Präsentationen und Vorträgen mit einer Uhr die Zeit besser im Blick hat und immer kontrollieren kann, ob man nicht bereits viel zu lange vorne steht.

3. Auch die Kleidung einen Tag vorher planen
Und zwar immer zwei Outfits, eins für kaltes/regnerisches und eins für warmes/sonniges Wetter. Im Herbst/Winter kann man sich das zweite Outfit meistens sparen, aber gerade im Frühling/Sommer wechselt das Wetter sehr oft, da ist es praktisch, sich gleich zwei Varianten bereit zu legen. Früher habe ich immer nur ein Outfit geplant und wenn es dann nicht zum Wetter gepasst hat, habe ich teilweise sogar eine halbe Stunde damit verbracht, ein neues Outfit zu finden. Dadurch bin ich nur gestresst und gerate außerdem in Zeitnot.
 Also: zwei Outfits vorbereiten, das erspart Stress und schenkt mehr Zeit zum Ausschlafen oder Frühstücken!

4. Am ersten Schultag (Schule)/bei Klausuren (Uni) immer überpünktlich sein
Am besten mindestens 15 Minuten vorher da sein, dadurch kann man sich seinen Lieblingsplatz aussuchen. Im Klassenzimmer wollte ich immer ganz vorne am Fenster sitzen. (Die meisten wollen immer ganz hinten sitzen um nicht gesehen zu werden, aber ich hatte einen anderen Trick und dazu musste ich strebermäßig in der ersten Reihe sitzen. Der Tisch wurde immer ein Stückchen weiter vorgeschoben, bis man am Ende im „toten Winkel“ des Lehrers war – und dadurch machen konnte, worauf man Lust hatte, solange man natürlich dabei halbwegs leise war. ;) Achtung: Wenn man einen echten Streber als Nachbar erwischt, schiebt dieser den Tisch immer wieder auf seinen Platz zurück.)
In der Uni bin ich bei Klausuren auch immer mindestens 15 Minuten vorher anwesend, damit ich meinen Lieblingsplatz bekomme. Wenn es geht, sitze ich am liebsten am Fenster um das Fensterbrett als zusätzlichen Abstellraum für alles Mögliche (Taschentücher, Wasserflasche, Stifte,…) zu nutzen. In Räumen wo dies nicht möglich ist, habe ich jedoch auch meine bevorzugten Plätze. Diese bekommt man aber nur, wenn man früh genug da ist und der Platz nicht von anderen weggeschnappt wird. Deshalb: pünktlich sein!

5. Facebook/WhatsApp-Gruppe zum Austausch
So einer Gruppe sollte man unbedingt beitreten oder selbst eine gründen und die jeweiligen Personen einladen, falls es noch keine gibt. Dort kann man immer Fragen stellen (Was war in Mathe auf? Schreiben wir morgen eine Ex? Wann schreiben wir die Klausur? Fällt morgen was aus?) und sich austauschen. Diese Gruppen sind deshalb praktisch, weil mehrere Leute auf einmal antworten können. Ohne Gruppe muss man eine Person nach der anderen abklappern (P1: Weiß nich.; P2: Sry aber ich war nicht da…; P3: Omg was!? Wir schreiben eine Klausur!?; P4: Die Klausur ist am 24.10!) und es dauert ewig, bis man eine Antwort bekommt. In der Gruppe geht das viel schneller. Außerdem bekommt man mehrere Antworten, dies kann besonders bei Inhaltsfragen (Was für Fragen könnten in der Klausur drankommen?) sehr hilfreich sein.

6. Wasser
Wasser ist mein Lebenselixier. Ohne Wasser gehe ich (fast) nie aus dem Haus, so wie Mimi auch nie ohne Krimi ins Bett geht. Und gerade in der Uni, wo man stundenlang in Vorlesungen sitzt und manchmal einfach die Konzentration verliert, hilft Wasser sehr und beugt Kopfschmerzen vor. Auch wenn man Hunger hat, aber in der Vorlesung nichts essen kann, hilft Wasser weiter. Sowohl im Winter (trockene, unangenehme Luft) als auch im Sommer (viel zu heiß und stickig!) ist meine Flasche Wasser mein Retter! ~Wasser~Wasser~Wasser~Wasser~Wasseeeeeer~

7. Gründliche Organisation
Ich bin ein Organisations-Freak. Ich besitze unzählige Planer, Timer, Hausaufgabenhefte, usw. in allen möglichen Formaten. Einen kleinen, den ich immer dabei haben kann. Einen großen für ausführliche Beschreibungen, einen für die Uni, einen für Sport,… die Liste ist unendlich. Man muss aber nicht so übertreiben, ein Kalendarium reicht vollkommen aus. Man kann sich auch im Internet Wochenübersichten in DINA4 ausdrucken und ganz vorne in den Ordner einheften. Hauptsache, man hat irgendeine Übersicht, wo man alle Klausuren, Arzttermine, Arbeitstage usw. eintragen kann. Das ist vor allem dann praktisch, wenn Termine für Referate oder Präsentationen gemacht werden à man kann sich überschneidende Termine vermeiden!
Außerdem kann man sich wundervolle Lernpläne erstellen und so dafür sorgen, dass man immer ausreichend Zeit für alles hat und nicht in Klausuren-Stress kommt. Durch gute Vorausplanung hat man einfach viel mehr Freizeit und weniger Stress! Hinzu kommt, dass man erledigte Dinge abhaken kann. Wenn man dann an einem Tag sehr verzweifelt ist, kann man sich zur Motivation anschauen, was man bereits alles erreicht hat. :)

8. Noten notieren
Jedes Mal,  wenn man eine neue Note erfährt, sollte man sie sofort notieren. Note à Notieren! ;)
Am Ende eines Halbjahres/Semesters rennen immer alle panisch durch die Gegend und versuchen ihre Noten zu erfragen. Wenn man immer sofort nachfragt und sich die Note einträgt, hat man eine viel bessere Übersicht. Und wenn es dann knapp wird und man zwei Klausuren gleichzeitig hat, kann man so viel einfacher entscheiden, in welche Klausur man die übriggebliebene Lernzeit investiert.
Wo brauche ich noch eine gute Note? Wo macht es keinen Unterschied, welche Note ich erhalte? Werde ich überhaupt in die nächste Stufe versetzt? à Diese und weitere Fragen kann man sich mit einer regelmäßig aktualisierten Notenübersicht ersparen!

9. Zusätzliche Stifte, Radiergummis & Co.
Was wird am häufigsten von anderen vergessen? Bei mir in der Schule waren es meistens Dinge wie Stifte, Radiergummis, ein Lineal und Papier (an der Uni vergessen die meisten ihre Stifte). Diese Sachen leiht man gerne aus und hilft den Personen sehr gerne weiter, aber: meistens bekommt man die Sachen entweder verspätet, nur nach mehrmaligen Nachfragen oder im schlimmsten Fall einfach gar nicht zurück. Irgendwann habe ich mich so sehr darüber geärgert, dass ich meine Taktik geändert habe. Ich habe immer einen Ausleih-Stift dabei (in der Schule Ausleih-Stift, -Lineal und –Radiergummi), der nur für Vergessliche Menschen reserviert ist. Klar, ich könnte auch einfach gar nichts mehr ausleihen. Aber es kann jedem Mal passieren, dass er was vergisst. Wenn ich in der Situation bin, hoffe ich auch auf Hilfe von anderen.
Ich mag es nur nicht, wenn ich etwas, das ich sehr gerne benutze, durch das Ausleihen verliere. Außerdem gibt es so viele Stifte-Kauer (ihhh!) – diese Stifte möchte ich auf gar keinen Fall selbst benutzen müssen. Deshalb habe ich meine Ausleih-Sachen: die können von mir aus verloren gehen oder angekaut werden, mir egal. Ich habe meine eigenen, die bekommt keiner. Damit fühle ich mich viel wohler und muss auch nie „Nein“ sagen, wenn jemand sich etwas ausborgen will.

10. Kein Stress!
Macht euch nicht unnötig noch mehr Stress! Vor allem von der 5. – 9. Klasse, kann man durchaus ein bisschen „chillen“. Wen interessiert es, welche Note man in Latein in der 7.Klasse hatte? Richtig, niemanden! Versucht, euer Leben zu genießen und viel zu erleben. Klar, man muss Hausaufgaben machen und lernen. Aber bitte nicht den ganzen Nachmittag mit lernen verbringen! Macht euch einen Lernplan, reserviert jeden Tag ein paar Stunden für die Schule. Aber denkt auch daran, dass ihr eure Freizeit braucht!
Und wenn es mal so weit kommen sollte, dass ihr wirklich ein Jahr wiederholen musst: macht euch nicht verrückt, das ist kein Weltuntergang und kann jedem passieren!
Ich habe mir teilweise selbst unnötig viel Stress gemacht, aber irgendwann gemerkt, dass das einfach nur sinnlos ist. Man darf sich nicht zu sehr auf die Noten fixieren, es ist okay auch mal eine 3 statt einer 1 zu schreiben. Vor allem in diesen „unwichtigen“ Jahrgangsstufen. Man muss einfach selbst wissen, wann es ernst wird. Ein paar Stunden muss man schon für die Noten opfern – deshalb auch der Lernplan. Wenn dieser vernünftig gemacht ist und man sich auch daran hält, hat man genügend Zeit in die Noten investiert, hat aber auch noch ausreichend Freizeit für Hobbys, Freunde & Co. übrig.

→ Habt ihr andere Tipps (oder Tricks oder Hacks, wie auch immer man es nennen mag :D ) für die Schule/Uni? Schreibt sie gerne in die Kommentare! :)








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