Freitag, 29. April 2016

#GamingWithNicca: Until Dawn



Heute möchte ich euch mein absolutes Lieblingsspiel für die Playstation 4 vorstellen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!


In Until Dawn geht es darum, die Geschichte selbst zu beeinflussen. Es gibt am Anfang 10 Jugendliche, doch die Schwestern Hannah und Beth sterben bzw. „verschwinden“ in den ersten Minuten bei einem gemeinsamen Ausflug der Freunde. Ein Jahr danach treffen sich die übrigen 8 wieder am selben Ort und erleben unfassbare Dinge.



Im Laufe des Spiels hat man die Möglichkeit, jeden Charakter zu steuern. Dies sucht man sich nicht selbst aus, es ist fest vorgegeben. Aber: Man kann immer wieder wählen, was man tut. Diese Entscheidungen mögen am Anfang harmlos sein (Werfe ich einen Schneeball auf einen Vogel? Wähle ich den schnellen oder langsamen Weg? Soll ich fliehen oder mich verstecken?), doch je länger man spielt, umso mehr fällt einem der „Schmetterlings-Effekt“ auf. Jede einzelne Entscheidung, möge sie noch so harmlos erscheinen, verändert die Zukunft.

Zwischendurch erscheinen Szenen, wo man bei einem Psychologen eine Sitzung hat. Es ist wirklich der Spieler selbst, man befindet sich in der Ich-Perspektive und sieht den Körper nicht, es stellt sich erst sehr viel später heraus, wer wirklich der „Patient“ ist und was da eigentlich wirklich geschieht. Der Psychologe stellt immer wieder Fragen (Was findest du gruseliger? Eine Kakerlake oder eine Spinne? Machen Vogelscheuchen dich nervös? Wen aus der Gruppe magst du mehr? Wen magst du gar nicht?), die man – vor allem am Anfang – gar nicht so richtig in Verbindung mit dem Hauptteil des Spiels bringt. Doch auch hier muss man seine Entscheidungen klug* fällen!

Da es schwer ist, immer „richtig*“ zu entscheiden, gibt es immer wieder Totems, die man sammeln kann. Es gibt folgende Totems: Tod (schwarz), Glück (weiß), Führung (gelb), Verlust (braun) und Gefahr (rot). Zu jedem gefundenen Totem gibt es eine kurze Szene, die später helfen kann. Allerdings muss man sie dafür auch richtig deuten, was sehr schwer ist. 

Hinzu kommt, dass man mit jedem Totem ein Stück aus der Vergangenheit freischaltet. Es gibt einen kleinen Aufklärungsfilm und wenn man alle Totems findet, versteht man die Geschichte am besten – von Totem zu Totem kann man also einen Bruchteil mehr vom Film anschauen (allerdings nicht chronologisch, es fehlt also immer ein wichtiges Zwischenstück und erst wenn man alle Totems gefunden hat, klärt sich alles – sonst wäre es ja auch nicht ganz so spannend).

Bild via

Das Beste an dem Spiel: man kann es mehrmals durchspielen und so verschiedene Geschichten erleben. Je nachdem, wie man entscheidet, verändert sich die Story. Man kann alle überleben lassen, oder nur einen Teil der Gruppe, oder man lässt alle sterben. Wenn man sich vorher nicht ausführlich über das Spiel informiert und sich keine Let’s Plays dazu anschaut, sondern wirklich „blind“ losspielt, ist es am spannendsten. Nachdem man das Spiel einmal durchgespielt hat, hat man meistens nicht immer ideal* entschieden und noch nicht alle Hinweise und Totems usw. gesammelt, wenn gewisse Personen sterben hat man sogar fehlende Schmetterlings-Effekte. Dies kann man dann alles noch mal suchen und die Geschichte verändern, indem man noch mal spielt. 


Was ich auch sehr cool finde: man kann mit Freunden zusammen spielen und je nachdem welcher Charakter gerade an der Reihe ist, spielt dann immer derjenige, den man sich für den Charakter ausgesucht hat, und der Rest schaut zu. Wäre eben nur eine Idee von mir, dann gibt man den Controller immer an die nächste Person weiter und hat zusammen Spaß. :) Ansonsten spielt man eben alleine.


Ich liebe Spiele, mit einer gut geplanten Story und vielen Zusammenhängen. Dieses Spiel wurde sehr aufwendig gestaltet, die Grafik ist wirklich toll, die Bewegungen und das Aussehen der Protagonisten sind sehr real und authentisch. Es ist wie ein Film, wo man jedoch selber mitwirken kann. Außerdem gibt es so vieles zu sammeln und zu entdecken, man kann auch die Charaktereigenschaften der Personen und deren Beziehungen untereinander verändern. Until Dawn integriert den Spieler auf grandiose Weise in das Geschehen. 


Ich habe das Spiel mehrmals durchgespielt und es hat mich nie gelangweilt. Ich konnte mir nicht mal die „Schocker“ merken und wurde so immer wieder überrascht. Das Spiel ist nichts für schwache Nerven! ;) Ich kann es wirklich weiterempfehlen, es lohnt sich sehr sich Until Dawn zu kaufen!

Zum Schluss kann ich euch noch das Let's Play dazu von PewDiePie empfehlen, falls ihr keine Lust habt das Spiel selbst zu spielen. Hat es denn jemand von euch vielleicht selbst gespielt? Wenn ja, dann beantwortet mir doch die folgende Frage in den Kommentaren: Wer war euer Lieblingscharakter und wen konntet ihr gar nicht gut leiden? Ich persönlich habe Emily gehasst! :D Wenn ich mich für eine Lieblingsperson entscheiden müsste, würde ich wahrscheinlich Sam wählen. 






Ideal, klug, richtig entscheiden: Wie man das definiert, muss man selber wissen. Manche wollen alle sterben/überleben lassen, manche wollen nur bestimmte Personen umbringen. Mit ideal/klug/richtig entscheiden, meine ich also, dass man so entscheidet, dass man sein Vorhaben auch erfüllen kann! ;)




1 Kommentar:

  1. Das Spiel scheint sehr interessant zu sein - ich mag solche intelligenten Spiele sehr.

    Lieber Gruß ♥

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