Samstag, 10. Dezember 2016

#GamingWithNicca: The Last of Us Remastered


Heute möchte ich euch (sehr ausführlich) meine Meinung zu "The Last of Us Remastered" mitteilen. Ich habe das Spiel auf der Playstation 4 gespielt. Viel Spaß beim Lesen!


In diesem Spiel gibt es zunächst einen Prolog, wo man mitbekommt, dass der Protagonist eine Tochter hatte, die jedoch bei einem Fluchtversuch aus der Stadt ums Leben kommt. Wieso genau die Bewohner fliehen wollen, versteht man jedoch noch nicht so wirklich. Erst später, als es in der Zukunft weitergeht, merkt man, dass es eine Art Seuche/Krankheit gibt. Die Menschen verwandeln sich immer mehr, verlieren dabei ihr Sehvermögen. Es gibt verschiedene Zwischenstufen bei der Verwandlung. Das alles möchte ich jetzt nicht näher erklären, weil es sonst zu ausführlich wird und es soll ja noch Spaß machen, das Spiel zu spielen! ;) 



Man ist eher selten alleine unterwegs in dem Spiel, deshalb finde ich es sehr schade dass es keinen Koop-Modus gibt, dies hätte sich nämlich wirklich angeboten. Es ist für mich nicht schlimm, wenn nicht immer nur beide zusammen unterwegs sind und zusammen handeln, sondern der eine zum Beispiel alleine loszieht und ich dann eben warten muss, bis es wieder gemeinsam weitergeht. Auch finde ich es in Ordnung, wenn gewisse Charaktere nun mal im Verlauf verschwinden/sterben und es nur 1-2 Hauptprotagonisten gibt, die fast bis zum Schluss da sind und man deshalb verschiedene Personen spielen muss, während der Mitspieler immer dieselbe spielen kann (außerdem kann man ja untereinander auch die Controller tauschen^^). 

Achtung, ich schweife kurz ab:

Ich muss noch hinzufügen, dass mir Games einfach dann mehr Spaß machen, wenn man zu zweit spielt. Und selbst bei solchen Spielen wie „The last of us“ oder „Tomb Raider“ oder „Slender“ usw. spiele ich gerne zu zweit. Das heißt, mal spielt der eine, mal der andere und man schaut dann entweder zu oder spielt selbst. Aber es ist einfach witziger, wenn man sich zusammen erschrickt, gemeinsam Rätsel löst/entscheidet und sich dann darüber unterhalten kann (vor allem kann der eine dem anderen dann auch nicht verraten wie es weitergeht, da man durch das Zusammenspielen auch auf demselben Stand ist – man wird also nicht gespoilert!). Dabei sollte man sich schon im selben Raum befinden. Wenn man online zusammen spielt, ist es zwar auch schön, aber trotzdem nicht dasselbe wie wenn man nebeneinander sitzt. ;)

Hier geht es weiter:

In der ersten Stunde war das Spiel spannend. Doch dann wurde es für seeeehr lange Zeit wirklich einfach nur total langweilig. Man kommt aus einer Stadt raus, die mit den Infizierten verseucht war und durch die man sich dann eben kämpfen musste. Man freut sich darauf, dass es endlich weitergeht und landet am nächsten Ort, wo es irgendwelche nicht infizierten Personen gibt, durch die man sich dann – wie vorher bereits durch die Infizierten – kämpfen muss. Wenn das vorbei ist, passiert was? Man geht durch eine Stadt, wo sowohl Infizierte, als auch nicht Infizierte drin sind und muss sich dadurch kämpfen. Wooow! Man verliert hierbei natürlich kein bisschen die Lust am Spielen und freut sich sehr darauf. Nicht! -.-


Es dreht sich alles also mehr oder weniger im Kreis. Zwischen den ganzen Kämpfen muss man nützliche Dinge wie Scheren, Alkohol oder Wasser sammeln, um sich Medi-Kits zu basteln und seine Waffen aufzubessern. Außerdem kommt man in der Gesamtstory vielleicht ein Stückchen voran, aber es ist nichts Erwähnenswertes. Wer jedoch gerne kämpft und sehr viel Wert auf das Schießen usw. legt, der wird seinen Spaß dabei haben – dies jedoch auch nur teilweise. Denn: Munition ist Mangelware. Jeder Schuss muss richtig sitzen, weil man meistens wirklich nur drei bis vier Schüsse übrig hat, dann kann man vielleicht noch eine Bombe werfen und muss ansonsten alles „per Hand“ erledigen. Zwischendurch werfen einem die Begleiter vielleicht bisschen Muniton zu, aber im Großen und Ganzen muss man sich durchschleichen, die Feinde „leise ausschalten“ und die Schüsse müssen präzise sein. Es gibt sicherlich unheimlich viele Gamer, denen das sehr viel Spaß bereitet. Ich war nach einer Weile einfach nur noch gelangweilt davon.

Doch dann, als ich schon fast die Hoffnung aufgegeben hätte, ging es mit der Story endlich weiter! Und wenn ich eine Pause machen musste, habe ich mich endlich so riiichtig aufs Weiterspielen gefreut, weil ich zur Abwechslung nicht mehr wusste, wie es weitergehen wird. Klar, man muss weiterhin kämpfen und hat wenig Munition, ist ja logisch dass sich das nicht auf einmal ändert. Aber die Hauptstory ging endlich spannend weiter!

Außerdem hat es mir Spaß gemacht zu sehen, wie Ellie die Welt entdeckt und nachfragt, wie es denn früher, vor dem Ausbruch der Krankheit, gewesen ist. Sie liest Comics und Tagebücher, bildet sich ihre eigene Meinung über alles. Das war ein interessanter Aspekt des Spiels. 


Sehr nervig sind allerdings die ganzen Fehler. Sobald man selbst aus seinem Versteck rauskriecht und entdeckt wird, wird man logischerweise angeschossen und bekämpft. Die eigenen Begleiter laufen jedoch deutlich sichtbar vor der Nase der Feinde rum – und es passiert nichts. Sie werden nicht angeschossen oder verfolgt, sie werden einfach nicht gesehen. Teilweise stellen sich die Begleiter auch auf einen bzw. eher IN einen selbst rein. Das sind alles Fehler, die man heutzutage einfach nicht mehr akzeptieren kann. Deshalb ist das Spiel in dieser Hinsicht für mich gar nicht authentisch.


Insgesamt kann ich nur sagen, dass das Spiel denjenigen am meisten Spaß machen wird, die gerne strategisch kämpfen. Wer lieber neue Dinge entdeckt, viel sammelt, und dafür eben lieber weniger kämpft (oder auch gerne, allerdings mit mehr Munition!) und einfach großen Wert auf eine spannende Story legt, dem werden andere Spiele mehr Spaß machen. Wenn man aber die große Durststrecke am Anfang überwindet, wird das Spiel noch sehr spannend! Ihr findet das Spiel übrigens hier: The Last of Us Remastered


Falls ihr das Spiel bereits gespielt habt, würde mich folgendes interessieren: Was war für euch Ellies bester Spruch? 





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen