Montag, 5. Dezember 2016

#KinoMontag: The Lucky One - Für immer der Deine

Heute geht es um den Film "The Lucky One - Für immer der Deine", welcher auf den Roman "Für immer der Deine" von Nicholas Sparks basiert. Viel Spaß beim Lesen!


The Lucky One - Für immer der Deine


Beschreibung via

Der U.S. Marine Sergeant Logan Thibault kehrt von seinem Einsatz im Irak zurück. Er ist davon überzeugt, dass das Bild einer Frau, die er nicht kennt, sein Leben gerettet hat. Er findet heraus, dass die Frau Beth heißt und eine Hundepension betreibt. Dort nimmt er einen Job als Hilfsarbeiter an, ohne Beth den wahren Grund zu sagen. Beth misstraut ihm am Anfang und hat ihre Probleme mit ihm. Doch schnell merken beide, dass sie sich ineinander verliebt haben. Doch die Liebe wird durch Logans Geheimnis und Beths labilen Ex-Mann, der in der Kleinstadt als Polizist arbeitet, bedroht.

Meine Meinung

Alles falsch. Falsch, falsch, falsch. Ich war so genervt, ich weiß im Moment gar nicht, wo ich anfangen soll. Okay, so schlimm war der Film vielleicht nicht. Aber wenn man das Buch gelesen hat, dann ist man schon ziemlich genervt...

Ich finde Zac Efron attraktiv. Aber ich finde nicht, dass er für die Rolle von Thibault geeignet ist. Er ist vielleicht schön anzusehen, aber er entspricht überhaupt nicht dem Thibault aus dem Buch. Und das fängt schon bei den viel zu kurzen Haaren an. Aber auch sonst habe ich mir Logan einfach komplett anders vorgestellt. Etwas emotionaler, nicht ganz so ausdruckslos. 

Taylor Schilling hat mich nur noch genervt. Die Art und Weise, wie sie Beth spielt, ist schrecklich. Ich habe mir Beth als eine romantische, aber selbstsichere Frau vorgestellt. Stattdessen heult die Film-Beth nur noch ununterbrochen. Einmal, zweimal, okay. Aber nicht fast in jeder Szene!

Trotzdem fand ich die beiden jetzt nicht sehr schlimm, das alleine hätte man noch ertragen. Aber Claytons Charakter ist für mich dann das totale Desaster. Es kommt gar nicht rüber, was für ein Arschloch er eigentlich ist. Er wird einfach nur auf den Sohn einer einflussreichen Familie reduziert, fertig. Dabei ist seine Persönlichkeit viel komplexer.

Ben hat mich auch nicht überzeugt. Ich habe ihn mir als einen klugen, aufgeweckten Jungen vorgestellt. Stattdessen ist es im Film so ein hyperaktiver kleiner Knabe, der auch noch darauf steht, das Auto seines Dads zu putzen. Überhaupt freut er sich immer extrem, seinen Vater zu sehen - dabei ist das im Buch so gar nicht der Fall.

Viel zu viele Szenen wurden verändert, es ist nur der Kern der Geschichte gleich geblieben: Thibault findet Foto - Thibault sucht & findet Beth - Thibault & Beth werden ein Paar - Clayton macht Probleme - Clayton stirbt und alles ist wieder in Butter. 

Zeus, der ja im Buch eine zentrale Rolle spielt, kommt im Film kaum vor. Dabei ist die Beziehung zwischen Zeus und Ben so wichtig, da Zeus am Ende auch noch Bens wahrer Retter ist (nicht im Film, da wird Ben von Logan gerettet). Das finde ich richtig schlimm! Mir hat es gut gefallen, dass der Hund eine bedeutende Rolle trägt.

Die Kulissen sind dafür wunderschön. Das Haus, die Landschaft,... alles wirklich sehr hübsch gemacht! Nur leider existiert die kleine Oase, also der Garten, den Beths Großeltern hinterm Haus versteckt angelegt haben, nicht. Darauf habe ich mich gerade auf die Umsetzung davon besonders gefreut. :/

Fazit

Ein weiteres Beispiel dafür, dass Buchverfilmungen meistens nicht besonders gut gelingen. Meine Meinung zum dazugehörigen Buch könnt ihr übrigens am Freitag lesen.








1 Kommentar:

  1. Ich bin auf die Buchrezension gespannt. Leider mag ich es auch gar nicht, wenn der Film so sehr vom Buch abweicht. Dann kann ich mich damit einfach identifizieren.

    Liebst Elisabeth-Amalie von Im Blick zurück entstehen die Dinge

    AntwortenLöschen