Mittwoch, 21. August 2013

Das Puppenzimmer


Ich habe das folgende Buch kostenlos zur Ansicht zugeschickt bekommen und möchte es euch nun vorstellen:

 
Titel: Das Puppenzimmer
Verlag: dotbooks
Autor: Maja Ilisch
Seitenanzahl: ca. 481
Format: ePub
erhältlich bei: *klick*
ISBN: eBook 978-3-95520-380-1 
Preis: 4,99 € bei dotbooks


Beschreibung via

 „Seine Stimme war leise und samtig, ein bisschen melancholisch. Bei den dunkel umrandeten Augen war auch kaum etwas anderes möglich. ‚Meine Schwester und ich sind auf der Suche nach einem Mädchen … Einem ganz besonderen Mädchen.‘“

London im Jahr 1908. Drei Wege führen aus dem Waisenhaus: der Tod, das Arbeitshaus oder eine Adoption. Als die junge Florence in den Haushalt der Familie Molyneux aufgenommen wird, kann sie eigentlich aufatmen – doch sie erkennt schnell, dass etwas auf dem prachtvollen Landsitz Hollyhock ganz und gar nicht stimmt. Warum darf außer ihr niemand das Zimmer voller alter Puppen betreten? Wieso kann sie dort manchmal Kinderlachen hören und manchmal ein Weinen? Und welches düstere Geheimnis bergen der gutaussehende Rufus Molyneux und seine eiskalte Schwester? Florence ahnt noch nicht, wie gefährlich Neugier sein kann – und dass nicht nur ihr Leben auf dem Spiel steht ...


Ein Fantasy-Lesevergnügen: unheimlich, schaurig-schön und immer wieder anders als erwartet!


Autor via

Maja Ilisch, geboren 1975 in Dortmund, studierte Öffentliches Bibliothekswesen an der FH Köln und absolvierte eine Ausbildung zur Fachbuchhändlerin. Sie schrieb unter anderem für TV-Serien auf SAT1 und RTL sowie für ein Hörspiellabel, für das sie auch eine Phantastikreihe konzipierte. Außerdem betreibt sie die Website des von ihr gegründete Fantasy-Autorenforums TINTENZIRKEL. Heute lebt sie als Bibliothekarin und freie Autorin mit ihrem Mann in Aachen, wo sie sich mit Büchern umgibt und ausgewählte Gäste mit ihrer Puppensammlung erschreckt, die fast nur aus Köpfen besteht. „Das Puppenzimmer“ ist ihre erste Romanveröffentlichung.

Meine Meinung

Der Anfang des Buches hat mir sehr gut gefallen, also habe ich weiter gelesen und so das Buch ziemlich schnell fertig gehabt. Die Handlung gefällt mir gut, es geht um ein Mädchen aus dem Waisenheim. Sie wird von einem mysteriösen Mann ausgesucht und muss mit ihm und seiner Schwester in einem Haus leben, hat dabei die Aufgabe, sich um das Puppenzimmer zu kümmern. Mehr möchte ich nicht verraten. ;)

Die Gesichte ist für mich wirklich ergreifend gewesen, der Charakter von Florence hat mich sehr angesprochen. Sie ist innerlich sehr selbstbewusst und kein langweiliges Kind. Die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt und das hält die Geschichte spannend und interessant.

Das einzige was mich stört sind die langen Beschreibungen. Teilweise mag ich sie sehr, da man sich richtig in das Buch hineinversetzen kann und selbst denkt, man wäre Florence und würde alles mit ihren Augen sehen. Andererseits sind diese an manchen Stellen zu genau und ausführlich, man fühlt sich leicht gelangweilt und legt das Buch lieber für eine Weile weg. Es ist sehr schwer einen Mittelpunkt zu finden zwischen 'Zu genaue und auführliche Beschreibung' und 'Zu wenig und ungenau beschrieben'. Aber insgesamt ist dieses Buch für mich schon sehr nah dran an der perfekten Grenze zwischen den beiden Punkten. 

Ansonsten gefällt mir dieses Buch wirklich sehr gut. Florence erfährt mit der Zeit immer mehr über das Haus und die Familie, zu der sie jetzt mehr oder weniger gehört. Sie beschreibt jeden Tag eine Stunde lang nur eine einzige Puppe und lernt dabei immer mehr. Außerdem erkundet sie nebenbei das Haus und lernt auch die Dienerschaft besser kennen. Sie beobachtet alles mit ihren scharfsinnigen Augen und erzählt jedes Detail ganz unverblümt, selbstbewusst und ehrlich. 

Anfangs habe ich ein ganz anderes Buch erwartet und war bereits zu Beginn überrascht über die Handlung, da ich mir einfach etwas ganz anderes vorgestellt habe. Aber je mehr ich gelesen habe, umso besser hat mir das Buch gefallen.
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen! 

Fünf Schmetterlinge.






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