Sonntag, 27. November 2016

Gilmore Girls: Frühling

 
Nachdem ich in den letzten Tagen über die vergangenen Gilmore Girls Staffeln geschrieben habe, möchte ich natürlich auch meine Eindrücke von den neuen Folgen mit euch teilen. Allerdings will ich nicht alles in einen Blogbeitrag packen, weil es einfach zu viel wäre. Deshalb gibt es einen Beitrag zu jeder Folge - anders geht es nicht. Eigentlich könnte ich die Texte zu den einzelnen Folgen auch schon in mehrere Blogbeiträge aufteilen. Aber jetzt müsst ihr euch eben mit einem Beitrag pro Folge auseinandersetzen, auf jeden Fall habt ihr dadurch mehr als genug zu lesen. ;)

ACHTUNG SPOILER - LEST DAS NUR, WENN IHR DIE FOLGEN SCHON KENNT ;)





Es wundert mich nicht, dass die Therapie von Emily und Lorelai gar nicht funktioniert. Vor allem sitzt die Therapeutin nur da und hört zu - mehr tut sie gar nicht. Sie hilft ihnen kein bisschen. Sie können ihre Probleme besser alleine klären. Und auch als Lorelai später alleine bei der Therapie ist, bringt es ihr nichts. Sie muss erst alleine losziehen (im Herbst) und selbst feststellen, was sie wirklich braucht. Ihr merkt - von der Therapie halte ich gar nichts.

Ich verstehe nicht so ganz, warum man auf dem Fest in Stars Hollow Lanes Vater sieht. Man hat ihn nie gesehen, er war zwar immer da, aber irgendwie ein Mysterium und das haben sie mit dieser Folge für mich leider zerstört. Und der koreanische Chor ist mehr als lächerlich, aber irgendwie auch witzig.

Außerdem verstehe ich nicht, warum Rory Mitchums Angebot beim Essen mit Logan nicht annimmt. Man kann nicht immer alles alleine schaffen und wenn man schon die richtigen Beziehungen hat und einfach über Vitamin B verfügt, sollte man das auch nutzen. Es würde ihr sehr weiterhelfen, aber sie will es nicht. Sie meint, sie würde alles immer alleine schaffen. So funktioniert die Welt nur leider nicht, manchmal muss man sich auch helfen lassen. Allgemein macht es wenig Sinn, dass sie eine Gilmore ist und trotzdem keinen richtigen Job hat. Mit den Beziehungen ihrer Großeltern und dem guten Abschluss (Ich meine, hallo, Yale!?) hätte sie eigentlich sehr erfolgreich sein müssen. Aber sie muss alles immer auf eigene Faust machen... da sollte sie sich ein bisschen was bei Lorelai abgucken. Sie will zwar auch immer alles alleine schaffen, aber sie sieht immer ein, dass sie auch Hilfe annehmen muss. Sie leiht sich Geld von ihren Eltern, holt sich also deren Unterstützung und verzichtet nicht einfach auf ihre Träume. 

Irgendwie passt es nicht, dass Michel so nett zu den Gästen ist. Klar, er lästert dann immer über sie und regt sich auf, aber normalerweise war er immer viel sarkastischer zu den Gästen und nicht so krankhaft freundlich. Ist ungewohnt, aber okay. Ich finde es ja super, dass man in dieser Staffel mehr über ihn erfährt und er ein bisschen mehr in den Vordergrund rückt.

Kirks neuer Film ist natürlich genial. Andererseits habe ich dabei auch ein bisschen das Gefühl, dass sie in dieser einen Staffel, also in sechs Stunden, sieben Staffeln Gilmore Girls reinstecken wollten und das war einfach zu viel. Natürlich sollen sich die Fans wieder wohlfühlen bzw. wieder "wie zuhause" fühlen, aber manche Dinge wirken dadurch dann einfach sehr erzwungen/gewollt und das ist dann nicht mehr dasselbe.

Dass es Richard so unglaublich wichtig war, Luke "erfolgreicher" zu machen, dass er ihm sogar Geld hinterlässt, finde ich sehr rührend (auch wenn ich es unheimlich finde, das Todesdatum von jedem zu bestimmen). Allerdings ist es schon immer klar gewesen, dass Luke das nie wollte und ich freue mich sehr darüber, dass das Geld am Ende für etwas anderes verwendet wird (worüber Richard sich ganz bestimmt auch gefreut hätte).

Wie Paris auf dem Mädchenklo der Chilton ausflippt finde ich richtig genial - vor allem wie sie die Klotür dann mit ihrem Bein zuhält. Allerdings ist es etwas Schade, dass sie nicht den echten Tristan gefunden haben und somit nur ein paar Sekunden auf einen ähnlichen Schauspieler draufhalten. Aber man kann ja nicht alles haben im Leben. :D

Irgendwie hat es mich etwas gewundert, dass Rory nie ihren Master gemacht hat und es beim Bachelor belassen hat. Ich dachte, sie zieht ein Jahr um die Welt und macht dann den Master, also quasi eine kleine Pause nach dem Bachelor. An ihrer Stelle hätte ich das Angebot des Direktors angenommen und an der Chilton unterrichtet, ich kann sie mir richtig gut als die Nachfolgerin von Max Medina vorstellen: Lehrerin für englische Literatur. Das wäre perfekt, denn sie kann so begeistert von Büchern reden und würde sicher gut bei den Schülern ankommen. Ich habe wirklich gedacht, dass sie es machen wird. Aber sie will es anscheinend nicht, zumindest noch nicht.

Noch eine Sache, zu der ich etwas loswerden will und dann bin ich fertig. ;) Und zwar als die beiden in New York sind. Es ist so genial, wie Lorelai sich einfach jeden Mist besorgen kann, wofür alle anderen stundenlang anstehen. Das ist so typisch und war richtig unterhaltsam!


Wie hat euch die zweite Folge gefallen? 





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